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Pressebericht Wormser Wochenblatt vom 22.07.2017

Das Handwerk hautnah erleben


Staatssekretärin Schmitt besucht Elektro-Knies


Hohe Ausbildungsleistung festgestellt


Staatssekretärin Schmitt besucht Elektro-Knies

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt, dunkles Kleid, zeigte sich mehr als angetan von der Ausbildungsleistung bei Elektro Knies. Foto: Rudolf Uhrig

Von Margit Knab

„Handwerk hautnah erleben“ wollte Staatssekretärin Daniela Schmitt vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Mainz und besuchte dafür auch Elektro-Knies. Ihre Wahl fiel auf diesen Betrieb, weil er durch eine hohe Ausbildungsleistung im Ministerium aufgefallen war. Befördert wurde dieser Besuch auch durch die Auszeichnung der Handwerkskammer Rheinhessen, die Elektro-Knies als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert hatte. Zu Beginn des zweistündigen Treffens, dem auch die Geschäftsführerin der Handwerkskammer Rheinhessen, Anja Obermann, beiwohnte, stellten Jörg und Ulrike Knies den Elektro-Betrieb vor, der 1930, aus kleinsten Anfängen heraus, von Philipp Knies in Hochheim gegründet wurde. Sohn Jörg übernahm 1970 die Führung und schaffte es, innerhalb von 18 Jahren nicht nur neue, großzügige Geschäftssräume am Gallborn zu beziehen, sondern seinen Mitarbeiterstab von fünf auf 30 Angestellte plus fünf Auszubildende zu erhöhen. Sechs Jahre später wurde der Fachmarkt „Elt-Point“ von „Elektro Knies“ räumlich getrennt.

Mit nunmehr 40 Mitarbeitern und acht Lehrlingen erfolgte der Umzug in den Neubau in die Ludwig-Lange-Straße. Dieses moderne Gebäude lernte die Staatssekretärin bei ihrem Rundgang kennen, traf Lehrlinge beim Arbeiten und staunte nicht schlecht, als Ausbildungsleiter Nico Beckerbauer die vielen Zusatzleistungen des Betriebes für die Auszubildenden aufzählte: regelmäßige Hausaufgabenhilfe, gemeinsames Lernen für den Berufsschulunterricht, feste Paten, die sich kümmern, Zusatzprämien für gute Noten und vor allem garantierte Übernahme bei guten Leistungen im Betrieb und in der Schule, um nur einige Vorteile aufzuführen.

"Von solchen Ausbildungsbetrieben brauchen wir noch viel mehr im Land“, lobte Daniela Schmitt. Für sie erkläre sich damit auch die Anzahl von rund 100 Bewerbungen für einen von jährlich fünf Ausbildungsplätzen, die Elektro-Knies zur Verfügung stelle, ergänzte sie.

Außer einem sehr guten Eindruck des Wormser Ausbildungsbetriebes, wird die Staatssekretärin auch Wünsche mit nach Mainz nehmen: „Es mangelt an gut ausgebildeten Fachlehrern“, merkte Jörg Knies an, und an einer ausreichenden Anzahl von Berufsschullehrern, damit der Unterricht für die Lehrlinge nicht so oft ausfällt“.